
und zwar ein Kunstereignis der besonderen Art war Ixis erstes Erlebnis mit Kunst. Wie solls auch anders sein. Wir waren im Flakturm am Arenbergpark im 3. Bezirk, der normalerweise immer geschlossen ist und nun für 2 Wochen „Tag der offenen Tür“ hat. Das bedeutet künstlerische Arbeit und geschichtliche Reflexion auf 8 Etagen umhüllt von 6 meter dickem Beton. Die Geschichte des Baus mit seiner morbiden, für fast 60 Jahre unberührten Struktur wird von innen heraus wiederbelebt. Er ist Ankerpunkt für die Reflexion von 50 Künstlern/innen.

Ixi fand das aber alles gar nicht so ernst und bedrückend wie wir Erwachsenen. Im Gegenteil für ihn war das richtig Entertainment in diesem gebunkerten, düstern, dunkeln, kalten Ungeheuer von Bauobjekt von Papa getragen zu werden und so viele Sachen und Lichter zu sehen. Ein Filmchen wird noch folgen.
Aber die Belohnung war dann ganz oben am Dach des Flakturms. Freiheit atmen, Licht atmen – endlich. Und dieser Ausblick. Alleine deshalb überlege ich mir noch einmal hinzugehen.

Und nach diesem besonderen Tag, fiel Ixi am Nachhauseweg in ein wohlverdientes Nickerchen in der Abendsonne. Wir sind so verliebt in unser Söhnchen. Er ist Lebensfreude – wir sind Lebensfreude. Als ich beim gehen diese Gedanken dachte und dankte kam ein Danke von der Straße zurück:

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