Autor: Mama

  • Tool Time

    Tool Time

    Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Für Ixi hat Papa eine kleine Werkbank entdeckt mit allem was so dazu gehört: Schrauben, verschiedene Zangen, Schraubenzieher, Hammer, Bohrmaschine, Säge, Massband, Haken und Kisterln damit alles auch seine Ordnung hat. Gestern haben wir Ixi dann seine Werkbank vorgeführt: Ohhhhhhhh – kam da von seinem Munde und tippelte mit Begeisterung Richtung Werkzeug. Da können jetzt meine zwei Herzbuben werken und reparieren. Na ich bin ja schon gespannt.

  • Papa macht Zwiebelschneiden

    Es ist unglaublich wie schnell das Gehen nun fortschreitet, wie sicher Ixi darin wird. Ich hab so eine Freude und er selber auch. Wenn er am großen Spiegel vorbeitippelt, dann guckt er sich selber ganz stolz an, wie er da so groß und aufrecht dahinspaziert. Es ist einfach noch unglaublicher, wenn wir in der Küche stehen und da kommt der kleine Iximann ums Eck gegangen. Bald wird das ganz selbstverständlich und normal sein. Im Moment ist es noch so sehr entzückend. Und wirklich unglaublich was Mama für schöne Stilblüten im Sätzebilden hat :-) Papa macht Zwiebelschneiden, denn gestern hat Papa ein leckeres Gulasch gekocht. Mhmmmmm – der Ausruf von Ixi als er dann in den Topf schauen durfte. Und gschmeckt hat es uns allen vorzüglich. Dazu ein paar Semmelknöderl. Mhmmmmmm.

  • Pumperlgsund

    Vor einer Woche waren wir bei unserer homöopathischen Kinderärztin für die MutterKindpassuntersuchung. Diagnose: pumperlgsund. Gewicht: 12,2 kg, Größe: 78 cm, Kopfumfang: 48 cm. Zur Erinnerung: bei der Geburt hatte Felix folgende Masseinheiten: Gewciht: 3,6 kg, Größe 52 cm, Kopfumfang: 36 cm. Da hat sich in einem Jahr doch ganz schön was getan in diesem Körper. Felix wird in der Früh und am Abend noch gestillt und auch in der Nacht wenn er aufwacht. Und in der Nacht da wacht er 2 -3 mal auf. Manchmal ist das schon auch anstrengend. Es wird jedoch der Tag kommen – wahrscheinlich im nächsten Monat – wo ich die Entscheidung treffen werde: Aus mit dem Stillen in der Nacht, nur mehr in der Früh und am Abend. Ja und dann wird Papa für 3 – 4 Nächte (anscheinend eine magische Grenze) Ixi übernehmen und im signalisieren, nichts mehr mit „Busi“ es geht auch anders. Er lernt dadurch, einzuschlafen ohne Busen ein weiterer Schritt in die Selbstständigkeit. Für mich ein weiterer Schritt des Loslassen. Ist gar nicht so einfach.

  • Eine richtige Unterhaltung

    jetzt gehts los: Ixi plaudert richtig drauf los und ahmt Gestiken und Geräusche nach. Jeden Tag kommt was neues dazu. Und so unterhalten wir uns dann immer wieder und halten unsere Plauscherln: beim Spielen, beim Essen, beim Spazierengehen immer dann, wenn es Ixi Spass macht. Worte, die er schon richtig ausspricht: wenn ihm was zu viel wird bzw. Schluss ist dann sagt er mit einer Handbewegung von links nach recht AUUS. Zum Frühstück gibts ein: EI. Er zeigt auf Gegenstände und will wissen: DES? oder DAT? Im Film hier gibts weitere Geräusche. Viel Spass – ich bin mir sicher ein Lächeln huscht über jedes Gesicht.

  • Eine wichtige Mitteilung

    IXI GEHT HIER LIFE. Zwar noch etwas unsicher und holprig aber er entdeckt so langsam, dass das Gehen auch seine Vorteile hat. Die ersten Schrittchen hat er vor etwa 3 Wochen gemacht. Am 30.12. hat ihn sein gleichaltriger Freund Jakob, der auch schon dahinmarschiert, animiert ein paar mehr Schritte zu machen. Hier in Brixen hat er nun losgelegt und spaziert aus seiner Sicht schon weite Strecken.

  • Grüße aus dem sonnigen Brixen

    Brixen

    an alle die uns lesen. Heute ist schon wieder unser letzter Tag hier bei Oma und Onkel Edi. Eine volle und lustige Zeit.

    Edi und Ixi

    Das Wetter war uns wohlgestimmt: frühlingshaft warm 10 – 12 Grad, Sonnenschein und blauer Himmel. Die Berggipel leicht angezuckert, eine Augenweide. Ixi weiß jetzt wie viel Licht die Sonne macht. Außerdem hat er plötzlich ein Vogerl nachgemacht: piep, piep. Aus seinem Mund, mit seinem Stimmchen – mein Herz schmilzt dahin.
    Nach Grießnockerlsuppe – Ixis absoluten Tophit in der Speisenliste – habe ich nun eine weitere Lieblingsspeise entdeckt: Gerstensuppe. Du meine Güte die verschlingt er. Und noch ein Gericht das er sehr gern isst: Reis mit Fleischsauce. Er probiert alles und wenn ihn was nicht schmeckt dann sagt er vehement: AUUUS dazu eine schwingende Handewegung von links nach rechts.

    Hagebutte

    Heute haben wir einen schönen Spaziergang unternommen. „Unten eini“ wie wir hier sagen und „beim Boch aussi“. Ein Feldweg der nicht weit entfernt von unserem Haus weggeht, und dann am Fluss entlang in die Stadt führt. Viele Vogerln haben wir da gesehen. Hagebutten. Ein Segelflugzeug – da war Ixi ganz aufgeregt. Das erste mal hat er ein Flugzeug im Himmel bewusst wahrgenommen. Einen Drachenflieger. Zu einem Spielplatz sind wir dann gekommen, wo wir uns dann auf die Schaukel gesetzt haben mit Blick zum „Eisack“ der Fluss, der Brixen durchfließt. Der kleine süße Spatz hat über beide Ohren gegrinst und wollte gar nicht mehr weg.

    Schaukeln

    Morgen werden wir um 7:30 Uhr von Innsbruck losfahren und sehen dann schon um 12:30 Uhr den Papa. Juhuuuuuu. Wir haben ihn zwar jeden Tag über videochat gesehen, aber live ist doch was anderes.

    videochat

    Wir freuen uns schon auf zu Hause.

  • Sprühender Tannenbaum, schlaftrunkenes Silvester

    Christbaum

    Es ist ja Felix zweites Weihnachten. Vor einem Jahr war er grad einmal 20 Tage auf dieser Welt. Ja, ja – vor einem Jahr – da war Felix unser Weihnachten und Silvester. Somit war das diesjährige Weihnachtsfest das erste, wo er ganz große Augen bekommen hat, als er den güldenen, kerzenlichterfrohen, sternenspritzenden Tannenbaum erblickte. Das Christkind hat mit dem Glöckchen zuvor geläutet. Gesehen haben wir es jedoch nicht. Rita hat mit uns dieses Weihnachtsfest gefeiert. Das Christkind hat das auch gewusst, denn unter dem Baum waren auch Geschenke für Rita. Für Ixi hat das Christkind schwer geschleppt: ein Herd und kleines Kochgeschirr hat es angeflogen, eine singende Sonnenblume, viele bunte Malstifte und einen Hampelmann.

    Geschenke

    Zu Silvester waren wir dieses Jahr alle drei wach. Ixi ist fast um Punkt 12 Uhr ganz fridlich aufgewacht. So saßen wir drei in Ixis Bett und lauschten dem Feuerwerk, küssten uns und schliefen dann einfach wieder ein. Schön.

  • Gibt es das Christkind wirklich?

    Weihnacht

    Auf diese Frage wußte auch die achtjährige Virginia O‘Hanlon aus New York keine Antwort. Vor mehr als 100 Jahren, am 20. September 1897, schrieb sie deshalb an die Zeitung „New York Sun“. Die Sache war Chefredakteur Francis P. Church so wichtig, dass er dem kleinen Mädchen selbst antwortete. Der Briefwechsel war bei den Lesern so beliebt, dass er unter dem englischen Originaltitel „Is there a, Santa Claus?“ bis zur Einstellung der Zeitung im Jahr 1950 immer zu Weihnachten auf der Titelseite abgedruckt wurde — und damit zum meist gedruckten Zeitungsartikel aller Zeiten.

    „Ich bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, das Christkind gibt es nicht. Bitte, sagen Sie mir die Wahrheit: Gibt es das Christkind? Virginia O‘Hanlon, 115 West Ninety-fifth Street.

    „Virginia, Deine kleinen Freunde haben Unrecht. Sie glauben nur, was sie sehen. Sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu erfassen und zu begreifen. Ja, Virginia, das Christkind gibt es wirklich. So gewiss, wie es Liebe und Großherzigkeit und Treue gibt. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es kein Christkind gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie, gar nichts, was das Leben erst erträglich machen würde. Nur flackernde Reste an sichtbarem Schönen blieben übrig. Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müsste verlöschen.
    Es gibt ein Christkind. Sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiss, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, das Christkind zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme das Christkind zu Gesicht — doch was würde das beweisen? Kein Mensch sieht es einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu denken, geschweige sie zu sehen, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst, Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal alle Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann wird die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal. zu erkennen sein.

    ‚Ist das denn auch wahr?‘, kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist beständiger. Das Christkind lebt, und es wird ewig leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird es da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen. Frohe Weihnacht, Virginia.“

    Quelle Münchner Merkur Freitag, 24. Dezember 1999

  • Ixi räumt die Wohnung um

    und das mit viel Freude und viel Spass. Den haben wir dabei auch.

  • Christkindl

    Christkindl

    versunken im Stroh. Weihnachtsmarkt am Karlsplatz.