
Tag 2 bis Tag 7 des neuen Jahres verbrachten Felix und ich in Brixen bei Oma und Edi. Unser Reisemittel wie immer der Zug.

Es war wie immer eine sehr entspannte und lustige Reise. Wir fuhren bei strahlend blauem Himmel durch Schneelandschaften. An jedem Bahnhof klebten unsere beiden Nasen am Fenster und wir zählten die vielen Lokomotiven und Waggons, die da herumstanden.

In Brixen angekommen Zuerst sahen wir vorerst nur die Bergspitzen weiß blitzen, dann fing es auch im Stadterl an zu schneien und versank in weißgrau. Jeder Farbtupfer war dann eine Augenfreude.

Am Brixner Domplatz konnten wir noch durch den Christkindlmarkt spazieren und entdeckten ein altes Karusell. Das war genau das Richtige fürs kindliche Gemüt. Zuerst nahm Felix Platz im eleganten Schwan, dann noch ein Ritt am Glücksschweinderl und

zu guter letzt eine Abschlussrunde am Rücken des majestätischen Elefanten. Es war „richtig bärig“ wie man so in Brixen sagt.

Bei Ulli waren wir einer dieser Tage zum Essen eingeladen. Ihre Tochter Carmen zeigte uns mit großem Stolz den Hasen „Knuddi“. Hat das Christkind vorbeigebracht.

Und Felix durfte auf Carmens Spielpferd reiten – drückt man auf das Pferdeohr, hört man Pferdegetrippel und Hüüüüüüüüü, Pfrrrrr, Pfrrrrr. Was es alles gibt!

Und am Abend wurde immer mit Edi gespielt, musiziert und Bücher angeschaut.
Schöne Tage in Brixen. Eine gute Rückreise. Das Highligt war, als Papa am Bahnhof stand und uns abholte. Felix streichelte die frisch rasiereten, weichen Wangen von Michael und busselte die ganze Zeit. Dann wurde erzählt, erzählt, erzählt.
Schreibe einen Kommentar