Expliziter Wunsch: eine Gummibärlismartiestorte und ein Fest nur mit Kinder. Die Eltern können ja wieder gehen. Und so gingen all seine Wünsche in Erfüllung.

Gedeckter Tisch für 15 Kinder.

Ein rauschendes Fest.
Expliziter Wunsch: eine Gummibärlismartiestorte und ein Fest nur mit Kinder. Die Eltern können ja wieder gehen. Und so gingen all seine Wünsche in Erfüllung.

Gedeckter Tisch für 15 Kinder.

Ein rauschendes Fest.

Großes Faschingsfest in der Kindergruppe. Thema war heuer „Märchen“. Und da Felix Frösche so gern hat, haben wir gleich das passende gefunden: Froschkönig. Aber ich glaub diesen Froschkönig brauch man gar nicht zu küssen, damit er sich wieder in einen Prinzen verwandelt, denn dieser kleine, grüne, rotbackige Froschkönig ist schon so süß wie ein Prinz und wird sowieso die ganze Zeit abgebusselt.

Seine Majestät Felix der Froschkönig hat diesen besonderen Tag in vollen Zügen genossen: die vielen verkleideten Kinder, ein Faschingsfest mit Krapfen, Luftschlangen und Konfetti, ein Zauberer zauberte bunte Stoffschlangen und ein kleiner Kuschelpinguin als Geschenk. So viele Eindrücke und ein umso tieferer Schlaf.

ist die Alte Donau. Wir haben einen wunderschönen Nachmittag darauf verbracht. Mit einem riesigen Hunger sind wir nach Hause gekommen und richtig verdient müde sind wir alle drei. Felix ist in Sekundenschnelle in einen Tiefschlaf gefallen. So macht Winter richtig Freude.

Du bist was ganz Besonderes. Ich hab dich so lieb.
Das in seiner Art einzigartige Karussell steht zwar unter Denkmalschutz, wird aber von seinem Besitzer liebevoll gepflegt und dreht wie in alten Zeiten seine Runden. Herrlich nostalgisch und läßt Kinderherzen höher schlagen.
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Den Vergnügungspark „Böhmischer Prater“ gibt es bereits seit 1883. Viele der Kinderattraktionen haben sich bis heute erhalten und stellen wirkliche Raritäten dar. Familien, die es lieber ruhig lieben und die das besondere Flair zu schätzen wissen, sind hier genau richtig.

„Blume für Papa, Papa große Freude. Papa noch bissi Bauch weh“ sagt Felix während er die Kugerln reinsteckt. Aber morgen wird er wieder bei uns sein. Wie schön.

wir sind alle sehr erleichtert und glücklich. Michael geht es recht gut, von Stunde zu Stunde besser. Gleich nach der Operation war er noch ziemlich benommen von der Narkose. Am Nachmittag waren wir beide bei ihm. Felix stolzierte mit einer lilafarbenen Gerbera in das Zimmer hinein und überreichte sie mit einem freudigen Lächeln. Ich schmückte das Zimmer schon am Vormittag mit einem orangefarbenen Tulpenstrauß. Außerdem hab ich das Kühlschränkchen mit Köstlichkeiten zum Naschen aufgefüllt wie Salami, 4 Jahre alter Gouda, Kapernbeeren und Oliven. Im Nachtkasterl sind Salzstangerln und eine Packung Gummibärchen. Michael kriegt nämlich ganz oft des Nächtens Lust auf was Pikantes. Er soll es gut haben. Jetzt wird er wohl schon tief schlafen und wieder Kräfte sammeln. Gute Nacht.

Leistenbruch. Wir haben ihn in das Krankenhaus St. Elisabeth begleitet. 3 – 4 Tage wird Michael im Krankenhaus bleiben müssen.

Pünktlich um 14 Uhr waren wir da und fuhren mit dem großen Aufzug in den ersten Stock „Abteilung Chirurgie“. Es dauerte keine Minute und schon war die Schwester da, begrüßte uns freundlich: „Guten Tag, ich bin Schwester Anne und für Sie zuständig. Ich zeige Ihnen gleich Ihr Zimmer.“

Wir folgten ihr auf Zimmer Nr. 166. Ein sauberes, karges Zimmer, mit 2 Betten, noch kein Mitpatient. Michael wählte das Bett am Fenster. Es gibt da einen Fernseher, einen kleinen Kühlschrank, Kopfhörer zum Radio hören und natürlich Dusche und WC. Schwester Anne kam nocheinmal und fragte nach ob Michael etwas trinken möchte. „Pfefferminztee bitte“, antwortete Michael. Der kam dann 5 Minuten später.
Felix musste natürlich alles mal unter die Lupe nehmen. Das neue Bett, in dem Papa nun schlafen wird, mit den Rädern, Knöpfen und Hebeln. Er drückte gleich mal am Schwesternknopf, nachdem Schwester Anne sofort mit einem Lächeln parat war und Michael liebenswürdig die Knopffunktionen erklärte.

Radio hören mit Kopfhörer, ein ganz neues Erlebnis für Felix und dann testeten wir noch den Fernseher: Kabelanschluss, alles paletti. Ja, und im großen Kleiderkasten kann man sich sogar verstecken.
Wir blieben eine Stunde und haben uns dann mit innigen Umarmungen und Küssen verabschiedet und viel, viel Glück gewünscht. Morgen werden wir wieder da sein.

Bei diesem Spruch holt Felix dann immer die Titi Laflora und lacht. Ich freu mich auch.

Dieser Tag zwischen den Jahren … ist doch immer wieder ein Anlass zur Besinnung, zum Feiern und Fröhlichsein. Der Alltag holt uns schnell genug wieder ein …
Theodor Fontane schrieb irgendwann einmal: „Alles Alte sollten wir lieben, aber für das Neue sollten wir leben.“
An allen Lesern hier wünsche ich ein glückverwöhntes, energievolles Jahr 2008.