Blog

  • Sprühender Tannenbaum, schlaftrunkenes Silvester

    Christbaum

    Es ist ja Felix zweites Weihnachten. Vor einem Jahr war er grad einmal 20 Tage auf dieser Welt. Ja, ja – vor einem Jahr – da war Felix unser Weihnachten und Silvester. Somit war das diesjährige Weihnachtsfest das erste, wo er ganz große Augen bekommen hat, als er den güldenen, kerzenlichterfrohen, sternenspritzenden Tannenbaum erblickte. Das Christkind hat mit dem Glöckchen zuvor geläutet. Gesehen haben wir es jedoch nicht. Rita hat mit uns dieses Weihnachtsfest gefeiert. Das Christkind hat das auch gewusst, denn unter dem Baum waren auch Geschenke für Rita. Für Ixi hat das Christkind schwer geschleppt: ein Herd und kleines Kochgeschirr hat es angeflogen, eine singende Sonnenblume, viele bunte Malstifte und einen Hampelmann.

    Geschenke

    Zu Silvester waren wir dieses Jahr alle drei wach. Ixi ist fast um Punkt 12 Uhr ganz fridlich aufgewacht. So saßen wir drei in Ixis Bett und lauschten dem Feuerwerk, küssten uns und schliefen dann einfach wieder ein. Schön.

  • Gibt es das Christkind wirklich?

    Weihnacht

    Auf diese Frage wußte auch die achtjährige Virginia O‘Hanlon aus New York keine Antwort. Vor mehr als 100 Jahren, am 20. September 1897, schrieb sie deshalb an die Zeitung „New York Sun“. Die Sache war Chefredakteur Francis P. Church so wichtig, dass er dem kleinen Mädchen selbst antwortete. Der Briefwechsel war bei den Lesern so beliebt, dass er unter dem englischen Originaltitel „Is there a, Santa Claus?“ bis zur Einstellung der Zeitung im Jahr 1950 immer zu Weihnachten auf der Titelseite abgedruckt wurde — und damit zum meist gedruckten Zeitungsartikel aller Zeiten.

    „Ich bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, das Christkind gibt es nicht. Bitte, sagen Sie mir die Wahrheit: Gibt es das Christkind? Virginia O‘Hanlon, 115 West Ninety-fifth Street.

    „Virginia, Deine kleinen Freunde haben Unrecht. Sie glauben nur, was sie sehen. Sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu erfassen und zu begreifen. Ja, Virginia, das Christkind gibt es wirklich. So gewiss, wie es Liebe und Großherzigkeit und Treue gibt. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es kein Christkind gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie, gar nichts, was das Leben erst erträglich machen würde. Nur flackernde Reste an sichtbarem Schönen blieben übrig. Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müsste verlöschen.
    Es gibt ein Christkind. Sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiss, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, das Christkind zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme das Christkind zu Gesicht — doch was würde das beweisen? Kein Mensch sieht es einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu denken, geschweige sie zu sehen, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst, Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal alle Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann wird die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal. zu erkennen sein.

    ‚Ist das denn auch wahr?‘, kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist beständiger. Das Christkind lebt, und es wird ewig leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird es da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen. Frohe Weihnacht, Virginia.“

    Quelle Münchner Merkur Freitag, 24. Dezember 1999

  • Ixi räumt die Wohnung um

    und das mit viel Freude und viel Spass. Den haben wir dabei auch.

  • Christkindl

    Christkindl

    versunken im Stroh. Weihnachtsmarkt am Karlsplatz.

  • Wundersame Zeit

    dieser Advent.

    Adventkranz

    Voller Kerzenlicht, Ruhe und Wärme. Kostbare Stunden. Vorbereitung für das Fest.

    Kerzenlicht

    Was wäre äußerer Glanz ohne innere Freude?

    Licht

  • Advent

    Advent

    Zeit des Wartens und der Vorfreude. Wundersame Zeit.

  • Das erste Geburtstagsfest

    Zu aller erst möchte ich mich im Namen von Ixi bei allen Gratulanten herzlich bedanken. Mit großer Freude hab ich dem Geburtstagskind die Glückwünsche vorgelesen – er war begeistert ;-) und wie wird er es sein, wenn er als Großer dann alles selber nochmal lesen kann …

    Lichtlein brennt

    Das Fest, der Tag gestern war sehr schön und liebevoll. Im kleinen familiären Rahmen – Opa, Ingeborg, Nino, Nini, Papa und ich – haben wir den Süßen hochleben lassen. Ixi hat sehr wohl gespürt, dass sich alles um ihn dreht und er hat die Aufmerksamkeit sehr genossen. Ein Geschenk nach dem anderen wurde sehr bewusst geöffnet, und was für eine Freude.

    Schutzengel

    Auf seinen Herzen, auf einem goldenen Ketterl, trägt Felix seit gestern zwei Schutzengel: Opas Engel, der schon sehr viel Erfahrung im Schützen hat, steht dem frischgebackenen Ixischutzengel mit Rat und Tat zur Seite. (Hier wird noch ein aussagekräftigeres Foto gemacht).

    Und dieses Geschenk fühlt sich so weich an.

    Geschenk weich

    Ohhhhhhh wie süß, eine Känguruhmama mit Baby im Bauch. Du meine Güte – selbst Ixi ist hin und weg. Danke, liebe Gabriele!

    Känguruh

    Noch ein Geschenk, fühlt sich hart an …

    Geschenk Bambus

    … ein Bambusklangrohr. Macht einen angenehmen Lärm. Klingt echt gut – ein Geschenk von Papa und Mama

    Bambusrohr

    Um Ixi spielerisch Ordnung näher zu bringen, hat Papa eine Kindergarderobe aus Holz selbst… neinneinnein diesmal nicht, aber dafür selbstgekauft.

    Kindergarderobe

    Ja und dann ein weiterer Knaller von Nino und Nini: ein Holzwürfel auf dessen Seiten es jeweils was anderes zum Spielen gibt. Ixi liebt diesen Würfel.

    Holzwürfel

    Ein schönes, volles Fest und die Torte war superlecker. Sogar Ixi, der sonst nie was Süßes ißt, hat da mal richtig zugeschlagen. Das mag was heißen.

    Super Fest

    Yuppie. So ein Tag, so wunderschön wie heute …..

  • Die erste Geburtstagstorte

    Geburtstagstorte

    hat Gabriele für Ixi gemacht und zwar eine „Wachauer Cremetorte“ – vielen Dank dafür. Ich hab schon von der „njamnjam Creme“ genascht und ich sags euch: wow!!! Und heute hab ich sie dann noch Ixi gerecht dekoriert.

    Geburtstagstorte

    Und nun wartet das erste Geburtstagskerzlein angezündet zu werden. Ach – eine Träne fließt jetzt schon beim Schreiben.

  • Hoch lebe Prinz Ixi

    Prinz Ixi

    denn unser großer Schatz hat heute Geburtstag. Ein ganzes Jahr ist vorüber. Kaum zu glauben wie schnell die Zeit verflogen ist. Erinnerungen werden sehr präsent und wach, gestern bereits. Vor einem Jahr, als die Wehen einsetzten – wie war das?, das berührende Erlebnis der Geburt, unser Sohn liegt auf meinem Bauch mit weit geöffneten Augen, wir bringen Felix nach Hause – sein zu Hause … und noch so viele Gedankensplitter mehr. Und jetzt ist er knapp vor seinem ersten Schritt und ein richtiger süßer Lausbub.