
Wien Zentrum: Stephansplatz. Für Ixi seit einiger Zeit ein Erlebnis. Wenn wir vom Untergrund der U-Bahn nach oben kommen, ist die erste Frage: „Wo ist der Stephansdom?“ Also stehen wir da vor diesem großen Dom und schauen weit hinauf, ganz nach oben. „Große Glocke, Dingdongdingdong.“ Bis vor kurzer Zeit war das dann auch schon genug der Erhabenheit. Doch dann plötzlich meinte unser kleiner Felix: “ Mama, reingehen!“ Mama erfüllt jeden Wunsch. Also gehen wir rein. Wir nehmen den Seiteneingang. Große, schwere Türen. Felix bleibt wie angewurzelt stehen, im Inneren dieses großen Hauses. Lautstark ertönt in der Stille, die uns umgibt, die Felixstimme:“ Mama, schau große Fenster.“ Lächelnde Blicke von Menschen ernten wir. Dann geht der kleine Mann, flinken Schrittes weiter, schaut nach links, nach rechts und geht zielstrebig zu den Kerzen. Wir entzünden eine Kerze. Felix fängt ein Gespräch mit zwei japanischen Männern an: „Schau Kerze da.“ Die Männer, die ihn nicht verstehen, lächeln und sind von der Offenheit, die ihnen im Wiener Stephansdom widerfährt sehr angetan. Sie sagen was auf Japanisch. Felix winkt zum Abschied und geht weiter. Wir nehmen das Haupttor und sind wieder auf dem Stephansplatz.

Der zweite Fixpunkt am Stepahnsplatz ist die AIDA. In dieser Ada gibt es im oberen Stock ein Aquarium. Und der gelbe Fisch darin, der versteckt sich immer wieder in seiner Höhle. Also gucken wir uns die Fische an. Oh, da ist ja auch ein kleiner Krebs. Und ganz oben ein kleiner, winziger Clownfisch. Wirklich – eine Erlebnis Aida.

Ja und dann der dritte Fixpunkt: wenn wir schon in der AIDA sind, na ja dann muss ein Majonaiseei vernascht werden, das übrigens wirklich lecker schmeckt. Und zum Nachtisch obligatorisch ein Pariser Spitz.

Mit einem Satz: Der Stephansplatz hats in sich.


































